Der unter dem Schlagwort „Regenwald“ bezeichnete Waldbestand ist der Urwald, der sich ohne Eingreifen des Menschen in Millionen Jahren entwickelt hat.
Im Gegensatz dazu steht der Wirtschaftswald, der von Forstkultur und geregelter Nutzung gekennzeichnet ist. Urwald gibt es
in Sibirien und Kanada (Nadelwald) und in immerfeuchten Tropenländern (tropischer Urwald). Wirtschaftswald findet man in Europa, wo der Urwald durch
Urbarmachung und Besiedlung verschwunden ist, und in Nordamerika.
Regenwald gibt es im Tiefland bis etwa 800 m Höhe und
im Gebirge bis etwa 1.500 m Höhe, der in den Nebelwald übergeht. Wenn wir von
„Regenwald“ sprechen, meinen wir in der Regel den immergrünen, tropischen Urwald mit
durchschnittlich 9 bis 12 feuchten Monaten im Jahr. Immer mehr Urlauber zieht es in die Urwälder der Nationen, sind
Abenteuerreisen sehr beliegt. Wunderschöne Regenwälder kann man zum Beispiel in
Costa Rica erleben und mit und Ihrer Kultur verbinden.