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Tierwelt


Farblich besonders schön gezeichnete Papageien (Ara) aus dem Regenwald

Da sich der größte Teil der Biomasse in der Kronenregion produziert, halten sich die meisten Urwaldtiere in den Baumkronen auf.

Kennzeichnend für den Regenwald ist neben seiner Pflanzenwelt auch die Tiervielfalt. Der Regenwald beheimatet verschiedene Säuger, Reptilien, Amphibien, Vögel und vor allem Insekten.

Zu den heute bekannten Tierarten des Regenwalds zählen die schönen bunten Kolibris und Papageien, eine vom Aussterben bedrohte Familie, sowie Riesenspinnen und Faultiere.

Die stark bedrohten großen Säuger sind Gorillas und Tiger sowie eine Reihe anderer Tiere. Der größte Menschaffe lebt vornehmlich familienweise in den Urwäldern des tropischen Afrikas, ist aber mehr ein Boden- als ein Baumtier. Durch Rodung großer Waldgebiete wurde der Lebensraum der Gorillas stark eingeschränkt. Wilderer tun ihr übriges, so dass es heute nur noch wenige Gorillafamilien gibt.

Das Schicksal des Tigers scheint schon besiegelt zu sein. Er kommt heute am häufigsten in Zoos vor. Die asiatische Großkatze lebt in dichtbewachsenen Gebieten, vor allem an den Rändern und Lichtungen des Regenwalds.

In Malaysia beispielsweise ist der heimische Tiger fast ganz ausgerottet. Sozusagen als Nebenprodukt der Abholzung des Regenwalds wurde er gejagt und der Menschheit nutzbar gemacht. Vor allem große chinesische Konzerne, die den Großteil des malaysischen Regenwalds abgeholzt haben, fanden Interesse an den Tigern, die ihren Lebensraum verloren hatten. Die in aller Welt vielgerühmte chinesische Medizin verwendet den ebenfalls international gerühmten Tigerbalsam, der Gliederschmerzen lindern und die männliche Potenz steigern soll. Trotz der Einführung zahlreicher, bewährter chemischer Produkte ist die Nachfrage nach natürlichem Tigerbalsam ungebrochen groß.


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