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Die Tropenmedizin, in erweitertem Sinne auch als Reisemedizin verstanden, befasst sich wie der Name es sagt in erster Linie mit Krankheiten, die vorwiegend in den Tropen vorkommen. Sie ist vor allem prophylaktisch für unsere Gesundheit zu verstehen, da sie eine Betreuung von Tropenreisenden gewährleistet, um mit entsprechenden Vorbeugeimpfungen tropische Krankheiten zu verhindern.


Anderseits ist es die Aufgabe der Medizin und speziell der Tropenmedizin, diagnostisch zu arbeiten und Krankheiten, die während eines Tropenaufenthalts erworben wurden, zu behandeln.Es ist ein bedrückendes Szenarium, wenn man an die Verbreitung von Infektionskrankheiten, hervorgerufen durch tropische Krankheitserreger, denkt. Der Ferntourismus und die Globalisierung, Kriege und klimatische Veränderungen in allen Bereichen unseres Lebens, werden zukünftig für eine erdumspannende Verbreitung tropischer Krankheiten verantwortlich sein. Immer häufiger werden wir von Meldungen aufgeschreckt, die über hochansteckende Krankheiten berichten, welche von importierten Tropenviren entfacht wurden.

Tropische Infektionserreger werden, so die Tropenmediziner, bedingt durch die rasant ansteigende Erderwärmung häufiger nach Deutschland eingeschleppt, als es im Moment der Fall ist. Als beweisendes Beispiel dafür soll das von Zecken übertragbare Krim-Kongo-Fieber dienen, welches schon vereinzelt in Deutschland aufgetreten ist und das Dengue-Fieber, welches nach Befürchtungen der Fachleute bald in Europa „heimisch“ wird.

Prävention ist auf jeden Fall komplikationsärmer, aber auch billiger als eine Heilung. Die von der Tropenmedizin angebotenen Vorsorgeleistungen zum Schutz der Gesundheit, sollten auf jedem Fall vor der Reise in Anspruch genommen werden. Gegen viele der gefürchteten tropischen Krankheiten kann geimpft werden, sodass beispielsweise Gelbfieber oder die japanische Hirnhautentzündung keine Chancen haben.

Fast jedes Jahr gibt es in Deutschland an die tausend Fälle von Malaria, von denen leider etwa fünfzig tödlich verlaufen. Bei einer sinnvollen Prophylaxe hätte das Schlimmste verhindert werden können. Es ist nur ein kleiner Stich, der sich aber lohnt und Leben retten kann …


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