Die bekanntesten und größten Schutzorganisationen, die sich seit vielen
Jahren um die Erhaltung des restlichen Regenwalds bemühen, sind der WWF (World
Wide Fund for Nature) und Greenpeace. Daneben gibt es zahlreiche weitere
Organisationen.
Unter seinem Pandabär-Logo engagiert sich der
WWF als größte private Umweltschutzorganisation für den Regenwald hauptsächlich in Verbindung mit dem Bestand an wilden Tieren aller Gattungen, die durch die Waldrodung ihre Heimat verlieren.
Derzeit führt die Organisation über 100 Schutzprojekte in Zusammenarbeit mit
den örtlichen Regierungen von zur Zeit 45 Ländern. Ein Beispiel des WWF-Engagements
ist das Projekt „El Dorado“ in Kolumbien. Ein großes Regenwaldgebiet mit angrenzenden Sumpf- und Wasserflächen soll gekauft und unter Schutz
gestellt werden. Der Wald wird von eine Station aus erforscht und betreut. Bereits
geschädigte Flächen sollen wieder aufgeforstet werden. Außerdem wird die Bevölkerung
dazu angeregt, wieder traditionelle Formen der Landnutzung zu betreiben, wie
beispielsweise Viehweiden am Flussufer, Holzsammeln, Fischen und Jagen.
Der engagierte Einsatz von Greenpeace ist in aller Welt bekannt. Die Organisation
scheut sich im dringenden Fall auch nicht, durch aufsehenerregendes Einschreiten die
Medien auf entdeckte Missstände aufmerksam zu machen. Beispielsweise hat Greenpeace
im Sommer 2001 zusammen mit Tausenden von Jugendlichen eine internationale
Urwaldaktion gestartet. Mit Infoständen, Theaterstücken und anderen Aktionen und
Veranstaltungen in vielen Ländern machten so genannte „Urwaldbotschafter“ auf die Zerstörung der Wälder aufmerksam. Auf der Webseite von Greenpeace befinden sich Links zu
Firmen, die Holz mit dem FSC-Siegel verkaufen.
Eine weitere bekannte
Organisation ist Pro Regenwald in München. Laufend aktualisierte Berichte und
Artikel findet man dort.
Auf Diewaldseite.de kann jeder Internet-Nutzer mit
einem Klick einen kleinen Beitrag für den Regenwald leisten. Aus den Erträgen der
Waldseite werden verschiedene Projekte unterstützt, z. B. Aufforstung oder
politische Lobby-Arbeit.
Ausführliche Informationen über den Regenwald
und Maßnahmen für seinen Schutz gibt es heute reichlich in allen Weltsprachen. Bei
den großen Organisationen wie WWF und Greenpeace kann man Informationen über
umweltfreundliche Produkte, z. B. einen Ratgeber über Holz und Papier, anfordern.
Im Buchhandel sind zahlreiche Sachbücher und Romane erhältlich, die sich
mit dem Regenwald befassen. Heft Nr. 25 von „GEO Wissen“ behandelt das Thema
„Regenwald“. Einfach mal die Suchmaschine anwerfen und den Online-Buchhandel nach
dem Thema „Regenwald“ durchforsten.
Interessante Informationen findet man
unter anderem auf Faszination-regenwald.de. Auf Umsu.de gibt es eine Online-Ausstellung über
den tropischen Regenwald. Unter dem Thema Kids für die Umwelt bietet eine Einführung in
den Regenwald mit seinen Bedrohungen und Schutzmaßnahmen. www.regenwald.org ist die
Webseite von „Rettet den Regenwald e.V.“. Über Armut und Umwelt im Amazonasgebiet
kann man sich auf Poema-deutschland.de informieren. Über den Regenwaldschutz in
Costa Rica informiert Tropica-verde.de, während der Schwerpunkt bei Regenwald-peru.de auf dem ökologischen Landbau als Regenwaldschutz befasst.
Wer Kosten und Zeit nicht scheut, kann sich natürlich auch vor Ort selbst
ein Bild machen und unvergessliche Eindrücke sammeln. Viele Reiseveranstalter bieten Studienreisen, Gruppenreisen, Expeditionen, Flussfahrten und vieles mehr nach Südamerika, Afrika und Südostasien speziell mit dem
Regenwald und seiner Pflanzen- und Tierwelt als Interessenschwerpunkt.