Was in Millionen Jahren allmählich herangewachsen ist, kann der Mensch mit
seinem Werkzeug vergleichsweise in Minutenschnelle vernichten.
Tausende von tropischen Pflanzenarten sind bereist unwiederbringlich verschwunden. Unzählige Tiere verlieren ihren Lebensraum und landen, wenn sie Glück haben, in adrett
angelegten Zoos.
Die derzeit absehbaren Folgen für die ganze Welt werden von Experten so
eingeschätzt: Verschwinden die Regenwälder vollends, verändert sich das Klima auf der ganzen Welt. Wo es sich erwärmt und wo abkühlt, darüber scheiden sich
die Geister. Sicher ist jedenfalls, dass es irgendwo in der Welt weniger regnen wird
und dafür anderorts riesige Wüsten entstehen werden. Möglicherweise werden sich dann
Länder wie Kanada, Grönland oder Island zu bevorzugten Zielen für den Massentourismus entwickeln, während man in
Spanien und Kompanie das Gemüse in beheizten Treibhäusern mühsam heranziehen
muss.
Heute wissen wir, dass sich die Erde zumindest in der Antarktis
erwärmt. Die Temperaturen steigen jedes Jahr, die Eisberge schmelzen allmählich, der
Meeresspiegel steigt und irgendwann werden wohl Inseln und Städte im Meer
versinken.